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Mensch gegen Maschine

Die Mechanisierung des Alltags ist nicht aufzuhalten. Immer mehr wird automatisiert, die meisten Services, die früher wie selbstverständlich von Menschen ausgeführt wurden, wie das Annehmen oder Ausgeben von Paketen bei der Post, wurde auch kürzlich von einer Maschine übernommen. Das Bankwesen ist da keine Ausnahme und so können günstigere Kontogebühren auch einfacher möglich werden, denn ein Automat erfordert kein Gehalt oder Lohnnebenkosten.

Immer freundlich

Am ältesten vom mechanischen Personal einer Bank ist wohl der Kontoauszugsdrucker. Früher noch ein Thermodruck ersetzen nun leistungsfähige Laserdruckmaschinen das Urgestein. Danach gab es als nächsten die Geldauszahlungsautomaten, die nach Ende der Öffnungszeiten es dem Kunden im Foyer der Bank möglich machen sollte, noch an sein Geld zu kommen. Dieser Extra-Service erfreute sich großer Beliebtheit, denn häufig sind die recht sparsamen Öffnungszeiten von Banken und Sparkassen gerade für Berufstätige äußerst ungünstig. Nach dem Geldautomaten, der schon zahlreiche Banker ihren Job kostete und weitere über eine Umschulung nachdenken ließ, kam dann das Service Terminal in Selbstbedienung. Hier kann der Kunde fast alle Bankgeschäfte tätigen, ohne ein Wort mit den Bankangestellten sprechen zu müssen.

Reine Selbstbedienung

Vereinzelt gibt es sie schon, die reinen SB-Filialen. Statt einer ganzen Bank, baut diese nur eine Vertretung in einem durch Kartenleser gesicherten Raum auf, meist in Innenstädten oder an Großeinrichtungen, wie Universitäten oder Einkaufszentren. Dort kann man dann sogar Geld einzahlen, Kleingeld erstehen oder per Automat abgeben und dafür eine Gutschrift – automatisch versteht sich – oder Papiergeld erhalten. Vielleicht wird der Beruf des Bankkaufmanns oder der -frau schon bald Geschichte sein.

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