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Gut beraten in Sachen Finanzen

Will man seine Finanzen ganzheitlich verbessern und ein nachhaltiges Vorsorgekonzept erstellen, so ist ein Finanzberater häufig die richtige Ansprechperson. Vorhandene Mittel, Geldanlagen, Kredite und Versicherungen werden komplett durchleuchtet und auf mögliche Verbesserungen hin untersucht. Doch wenn man an den falschen Berater gerät, kann die Hilfe schnell wirkungslos verpuffen oder im schlimmsten Fall sogar über viele Jahre hinweg eine Menge Geld kosten. Damit das nicht passiert, sollte man bei der Wahl des Finanzberaters genau hinschauen.

Empfehlungen einholen

Hilfreich ist es häufig, wenn man einen Berater empfohlen bekommt. Haben Freunde oder Verwandte positive Erfahrungen mit jemandem gemacht? Dann sollte man darüber nachdenken, mit diesem Finanzberater zu sprechen. Aber auch Informationsseiten im Internet bieten häufig einen guten Überblick, wenn sie Bewertungen anderer Kunden zulassen. Hierdurch kann man schon eine bestimmte Vorauswahl treffen. Auch die Qualifikation des Beraters und seine Berufserfahrung sind ein wichtiges Kriterium. Da der Begriff Finanzberater nicht gesetzlich geschützt ist, können sich Berater mit den vielfältigsten Ausbildungen so nennen. Es gibt mehrere von der IHK anerkannte Abschlüsse, die eine gewisse Qualifikation versprechen. Auch eine langjährige Erfahrung in dem Beruf ist in der Regel von Vorteil.

Persönlicher Eindruck zählt

Ob ein Finanzberater hält, was er verspricht, lässt sich jedoch erst im persönlichen Gespräch feststellen. Man sollte sich gut auf den Termin vorbereiten, um den Berater auch genau das fragen zu können, was für einen persönlich von Interesse ist. Es ist ratsam, seine Finanzziele genau zu kennen und sie auch konkret dem Berater benennen zu können. Dieser kann nur ein funktionierendes Konzept aufstellen, wenn er die nötigen Parameter kennt. Ist dies nicht der Fall, wird auch der beste Finanzberater nichts für den Kunden tun können.

Auf keinen Fall sollte man sich dazu bewegen lassen, schon direkt im Anschluss etwas abzuschließen. Ein guter Berater lässt dem Kunden genug Zeit um alles zu prüfen, noch einmal durchzurechnen und erst dann den Vertrag zu unterschreiben. Setzt der Berater den Kunden unter Druck und probiert einen schnellen Abschluss zu erzielen, kann er getrost als nicht seriös bezeichnet werden.

Der Berater sollte seinem Kunden außerdem offen legen, was er an einem bestimmten Abschluss verdient. Tut er dies nicht, liegt die Vermutung nahe, dass er auch bei anderen Dingen etwas verschweigen könnte. Ein seriöser Berater hat es außerdem nicht nötig seine Provision zu verschweigen. Er erbringt eine Dienstleistung und hat somit einen Anspruch auf eine leistungsbezogene Bezahlung.

Auch wenn er einmal auf eine Frage nicht antworten kann und dies zugibt, spricht dies für einen guten Berater. Besser eine Wissenslücke einräumen und auf einen Kollegen verweisen, als selber ohne die nötige Sachkenntnis antworten.

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